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Wenn Menschen sich selbst verletzen, kommen mehrere mögliche Diagnosen in Betracht. Denn nicht immer leiden die Betroffenen unter einer Borderline-Persönölichkeitsstörung, wie oft angenommen und behauptet wird.
- Borderline-Persönlichkeitsstörung/ Emotinal instabile Persönlichkeitsstörung Borderline Typus (F 60.31)
- Narzißstische Persönlichkeitsstörung (F 60.8)
- Dissoziative Identitätsstörung/ Multiple Persönlichkeitsstörung (F 44.81)
- Dissoziative Störung nicht näher bezeichnet (F 44.9)
- Posttraumatische Belastungsstörung (F 43.1)
- Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (F 62.0)
- Depersonalisationstörung (F 48.1)
- Depression (F 32 und F 33)
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Als weitere selbstschädigende Verhaltensweisen bei Menschen, die unter Selbstverletzendem Verhalten (SVV) leiden, kommen nach Ulrich Sachsse folgende in Betracht:
- Alkoholabusus
- Drogenabusus
- Bulimie
- Anorexie
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Wie Ulrich Sachsse ausführt, ist Selbstverletzendes Verhalten auch häufig bei verhaltensgestörten und autistischen Kindern (Sachsse, 2002, 58)
Literatur
Putnam, Frank; Diagnose und Behandlung der Dissoziativen Identitätsstörung, 2003, Junfermann
Sachsse, Ulrich; Selbstverletzendes Verhalten, 2002, Vandenhoeck & Ruprecht
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