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Du stehst vor einem Problem und findest keine schnelle Lösung? Oder du willst etwas unbedingt erreichen? Und es klappt nicht?
Oft läßt sich eine Situation oder ein Problem nicht leicht lösen oder es ist gar nichts zu ändern im Hier und Jetzt. In der Dialektisch Behavioralen Therapie wird dir dafür radikales Annehmen empfohlen bzw. vermittelt. Radikales Annehmen einer Situation ist keinesfalls gleichbedeutend mit Gutheißen der Situation. Eine Trennung oder Zurückweisung ist und bleibt erstmal schmerzhaft, aber eben je nach Situation unvermeidbar. Du könntest dir vielleicht, wie bisher daraufhin 'die Birne mit Drogen oder Alkohol zuknallen' und das Gefühl des Schmerzes und der Enttäuschung 'wegmachen', du kannst dich aber auch im Hier und Jetzt entscheiden, bewußt die Situation anzunehmen und hilfreiche Schritte erlenen, mit denen du das bisherige Muster mit therapeutischer Hilfe aufgibst, neues Verhalten übst. Dafür eigenet sich besonders die Dialektisch Behaviorale Therapie. Ein freundlicher und wohlwollender Umgang mit dir selbst und das gleichzeitige Annehmen deiner aktuellen Lernaufgabe spiegelt zudem die Dialektik innerhalb der DBT zwischen Akzeptanz und Veränderung wieder, die gerade eben Veränderung und Wachstum auch langfristig möglich macht.
Wir alle sind das ganze Leben über in einem Lernprozeß, mal geht es leichter, dann meinst du vielleicht, nichts geht vorwärts. Aber gerade in solchen Zeiten, wo du das Gefühl hast, nichts klappt, du trittst auf der Stelle, kann es sein, daß du nachträglich erkennen wirst, daß genau in dieser Zeit ganz viel in dir passiert ist an Fortschritt und Entwicklung.
Bärbel Lukosz, eine ganz liebe spirituelle Beraterin, sieht in jedem Problem eine Lernaufgabe. Wenn es also irgendwo nicht weitergeht, kann es bedeuten, daß du das Gewünschte nicht bekommen oder erreichen kannst. Daß sich im Hier und Jetzt die Situation im Hier und Jetzt nicht ändern läßt und radikale Akzeptanz gefragt ist. Das meint keinesfalls, daß du dich damit zurückziehen und deinem Schicksal ergeben sollst. Nein, gerade in dieser schmerzhaften Situation und dies erlebt jeder Mensch von Zeit zu Zeit, kann eine wichtige Lernaufgabe für dich enthalten sein. Eine Lernaufgabe, die vielleicht Umdenken oder mehr eigene Initiative benötigt von dir oder Einsicht. Das kann ganz verschieden sein.
Wenn du keinen oder nur einen schwachen Bezug zur Spiritualität hast und vielleicht vor dieser Sichtweise zurückschreckst, kannst du dich ganz praktisch in schwierigen Situationen oder bei Problemen fragen, wo darin deine Lernaufgabe besteht. Das ist nichts abgehobenes. Du kannst immer und überall lernen und dein Problem vielleicht als eine Chance sehen. Vielleicht zeigt es ein altes destruktives Muster, daß du in einer Therapie konkret angehen kannst. Aber du kannst auch darüberhinaus einiges selbst tun. Das ersetzt natürlich keine Psychotherapie, wenn du eine solche benötigst.
Wir alle sind frei zu lernen, in kleineren oder größeren Lernaufgaben, wir können uns dem aber auch versperren und in etwas verennen, was keinen Erfolg bringt. Muster, die dir früher das Überleben ermöglichten, können dir heute im Hier und Jetzt im Wege stehen oder sogar eindeutig schaden. Es steht dir somit frei, ob du bequem in Altgewohntem verharrst oder ob du mit therapeutischer Hilfe erste Schritte in eine neue Richtung wagst.
Uns gefällt der Gedanke, Probleme als Lernaufgaben zu betrachten, wie Bärbel Lukosz dies vertritt, deshalb bieten wir hier etwas dazu an, auch wenn dies keinen therapeutischen, sondern einen spirituellen Hintergrund hat. Du kannst dies für dich nutzen, wenn du möchtest, mußt es aber natürlich nicht.
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Bärbel Lukosz wurde am 29. Januar 1967 im saarländischen Völklingen geboren. Ursprünglich arbeitete sie in einem Pflegeberuf, nun ist sie ausschließlich als mediale Lebensberaterin tätig. In mehreren telefongesprächen haben wir sie als sehr bodenständig und warmherzig kennengelernt.
Bald wird sie eine Meditations-CD herausbringen, die wir dann gerne hier vorstellen werden.
www.baerbel-lukosz.de
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Foto: www.baerbel-lukosz.de
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