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An sich geht man überwiegend davon aus, daß jeweils mehrere Bedingungen zusammen kommen müssen, damit ein Mensch an einer Schizophrenie erkrankt, wobei diese Bedingungen im Einzelfall in ihrer Relation zueinander unterschiedlich gelagert sein können. Es nicht ungewöhnlich auf an Schizophrenie erkrankte Menschen zu treffen, die in ihrer frühen Kindheit extremen Belastungen ausgesetzt waren, wie z.B anhaltendem sexuellem Mißbrauch, auch wenn das sicher nicht auf alle zutrifft, die unter einer solchen Erkrankung leiden.
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Der neuseeländische Psychologe John Read erforscht, ob sexueller Mißbrauch in der Kindheit Veränderungen im Gehirn hervorrufen kann, die später zu einer Schizophrenieerkrankung führen können. Das ist sicher eine interessante Frage, da man ja auch sonst erforscht, ob und welche Veränderungen im Gehirn frühe Traumata wie chronischer sexueller Mißbrauch hervorrufen können. Sicher bleibt es aber trotzdem so, daß für die Enhtwicklung einer Schizophrenie mehrere Faktoren zusammen kommen müssen. John Read empfiehlt auch bei der Diagnose einer Schizophrenie in der Anamneseerhebung routinemäßig nach sexuellem Mißbrauch zu fragen.
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Bald werden hier allgemeine Informationen zu finden sein, aber auch Angaben in Zusammenhang mit extrem früher Traumatisierung. Auch einige wenige multiple Persönlichkeiten entwickeln neben der Dissoziativen Identitätsstörung eine schizphrene Erkrankung, so daß die Dissoziative Identitätsstörung u.U. während einer akuten Psychose in einer Psychiatrie übersehen werden kann.
Hier vorab ein Link: Psychosoziale Gesundheit Prof. Dr. Volker Faust: Schizophrenie
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