Bekannt wurde sie, als sie im Januar plötzlich aus dem Dschnungel in Kambodscha auftauchte. Sie sprach kein Wort, war völlig nackt. Ein Polizist im Dorf ist wegen einer Narbe am Unterarm überzeugt in ihr seine vor 19 Jahre verschwundene Tochter wiedergefunden zu haben, die damals als Kind plötzlich verschwand. Er und seine Familie nahmen sie auf. Immer wieder will sie in den Dschungel flüchten, im Dorf nennt man sie 'die Dschnungelfrau'.



An den Handgelenken hat sie auffällige Narben, die befürchten lassen, daß sie lange Zeit gefesselt wurde. Solange jedoch nicht klar ist, welche sie Sprache sie spricht, ihre Sprache versteht niemand im Dorf, wird sie nicht mitteilen können, was sie erlebt hat, wie sie dorthin gekommen ist. Die Fotos, die es von ihr gibt, zeigen eine sehr junge Frau, die große Angst hat und möglicherweise unter einer schweren dissoziativen Störung leidet, da sie teilweise wirkt, als sei sie ganz weggedämmert. Natürlich möchten wir nicht aus der Entfernung mutmaßen.



Wir möchten jedoch dazu aufrufen, für diese junge Frau einme Kerze anzuzünden und für sie zu beten, damit sie Hilfe bekommt von Menschen, die ihre Sprache verstehen und sprechen.



Eine Kerze anzünden    Wohlfühl-Oase



Monika Kreusel

Zuletzt aktualisiert am 14.02.2007

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