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Die Spanierin Lolita aus der Nähe von Malaga ist am 3. Juli 2005 bei uns eingezogen. Sie ist 8 Jahre alt. Sie wurde von Tierschützern aus einem Lager befreit, wo Katzen getötet werden. Offensichtlich war sie mit anderen Katzen auf engem Raum eingesperrt, mit denen sie gekämpft hatte, was an eindeutigen tiefen Verletzungen zu sehen war.
Wir haben uns schon lange eine Katze gewünscht. Nachdem wir in einer Online-Selbsthilfegruppe erfahren haben, daß es Krankenversicherungen für Katzen gibt, haben wir uns diesbezüglich näher informiert und im Netz Ausschau nach einer Katze gehalten. Das hat eien Weile gedauert und schließlich sind wir bei www.tiere-im-ausland.de gelandet, wo die Lolita direkt als Notfall auf der Startseite zu sehen war. Wir haben eine Mail an die zuständige Tierschützerin geschickt und schnell eine Antwort erhalten. Es folgten Telefonate und weitere Mails. Am 26. Juni schließlich besuchten wir Lolita in ihrer Pflegestelle in Brühl (bei Köln). Die Chemie stimmte von Anfang an. Es stand zwar noch das Ergebnis der Leukose-Untersuchung an, aber für uns war an sich klar, daß wir sie nehmen würden. Am 3. Juli, einem Sonntag holten wir sie bei strahlendem Sonnenschein ab. Es war eine längere Bahnfarhrt bis nach Köln zu uns, aber das war Kein Problem.
Wir haben keinesfalls nach einer traumatisierten Katze gesucht, wie man uns vielleicht unterstellen könnte. Aber die Wahl fiel trotzdem auf sie, bald war uns klar: Das ist unsere Katze. Nachdem sie erst sehr kontaktfreudig war, was sich grundsätzlich nicht änderte, merkten wir doch einige Schwierigkeiten bei ihr, die fast menschlich sind: Wutausbrüche, wenn jemand zu Besuch ist oder jemand von uns telefoniert. Manchmal hatte sie plötzlich große Angst, wenn wir den Raum betraten, wo sie sich gerade aufhielt, aber sie beruhiget sich dann meist in unserer Nähe, die sie allgemein oft sucht. Sie hatte enorme Stimmungsschwankungen, wennauch nicht täglich.
Nachdem sie bei uns war und eigentlich schon vorher, informierten wir uns im Netz nach dem gesündesten Futter für sie. Schließlich begannen wir ihr Premiumfutter zu geben, womit sie auch etwas zunahm. Sie hat auch weniger Wutausbrüche, was auch vielleicht daran liegen könnte, daß in dem jetzigen Futter kein Zucker enthalten ist. Jedenfalls geht es ihr körperlich gut und sie hat ein wunderbar glänzendes Fell.
Am 20. Juni 2008 ist eine weitere pelzige Mitbewohnerin bei uns eingezogen, die Kölnerin Lilly. Schweren Herzens mußten sich ihre Katzenmama und deren beiden kleine Kinder von ihr und ihren weiteren Katzen trennen. Sie kann aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr für sie sorgen. Deshalb bot ich an, die kleine Lilly bei uns aufzunehmen, damit die Lolita auch eine andere Samtpfote als Gesellschaft hat.
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Tierisch gute Bücher
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