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Du kannst dich hier und jetzt von einengenden Glaubenssätzen bzw. Grundannahmen verabschieden. Solche destruktiven oder einengenden Glaubenssätzen sind beispielsweise:
- Ich bin nicht liebenswert. stattdessen: Im Hier und Jetzt schenke ich mir bedingungslose Liebe. *1
- Ich bin nicht gut genug. stattdessen: In der Liebe gibt es keine Leistungsanforderungen.
- Ich bin zu dick. stattdessen: Wenn ich übergewichtig bin, kann ich hier und jetzt beginnen, mich gesund und ausgewogen zu ernähren.
- Ich bin zu dünn. stattdessen: Ich kann Hier und jetzt beginnen mich ausreichend und vollwertig zu ernähren.
- Ich bin zu alt. stattdessen: Beziehungen und Freundschaften kann es in jedem Alter geben.
- Ich arbeite zu viel. stattdessen: Ich kann und darf Pausen machen.
- Ich bin zu arm. stattdessen: Liebe ist keine Frage des Kontostands.
- Ich bin zu leichtsinnig. stattdessen: Ich kann hier und jetzt in der DBT lernen, meine Impulse zu kontrollieren.
- Ich bin zu stur. stattdessen: Ich kann hier und jetzt lernen flexibler zu werden.
- Ich bin zu unscheinbar. stattdessen: Ich kann hier und jetzt das Beste aus meinem Äußeren machen.
- Ich bin nicht hübsch genug. stattdessen: Ich kann hier und jetzt beginnen, das Beste aus meinem Typ zu machen.
- Ich bin eine Spaßbremse. stattdessen: Ich habe meinen eigenen Humor.
- Die anderen könnten mich zurückweisen. stattdessen: Ich überlebe es, wenn ich zurückgewiesen werde. Auch selbstsichere Menschen werden manchmal zurückgewiesen.
- Ich weiß nicht genug. stattdessen: Ich kann mich weiterbilden und über das aktuelle Tagesgeschehen auf dem Laufenden halten.
- Ich müßte mich vielleicht verändern. stattdessen: Das Leben ist Veränderung und Wachstum. Es ist also nichts Schlimmes, wenn ich mich verändere.
- Ich könnte meine Freiheit verlieren. stattdessen: Etwas aufzugeben, bringt auch stets etwas Neues.
- Ich könnte versagen stattdessen: Ich arbeite an mir, dabei kann ich nicht versagen.
- Es ist schwierig durchzuführen. stattdessen: In kleinen Schritten schaffe ich es im Hier und Jetzt
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Zahlreiche der destruktiven Aussagen haben wir aus diesem Buch entnommen:
Louise Hay: Gesundheit für Körper und Seele; Ullstein Taschenbuch, 2006, 5. Auflage
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Schön, jetzt hast du dich mit deinen destruktiven Glaubenssätzen beschäftigt und sie gegen aufbauende und positive Affirmationen ersetzt. Jetzt heißt es, danach zu handeln und hier und jetzt konkrete Schritte zu beginnen. Nicht jeder dieser Schritte, muß unmittelbar mit persönlichen Kontakten verbunden sein. Du kannst auch einfach etwas unternehmen, was du gerne möchtest.
- Du kannst bei schönem Wetter durch einen Park spazieren gehen, die blühenden Bäume und das Zwitschern der Vögel genießen.
- Du kannst in den Zoo gehen und die die vielen kleinen Tierbabys ansehen.
- Du kannst dich mit einer Freundin oder einem Freund draußen vor ein Straßencafé setzen und einen Kaffee trinken.
- Du kannst dich auch allein draußen vor ein Straßencafé setzen und einen Kaffee trinken.
- Du kannst es dir statt Trübsal zu blasen allein zu Hause gemütlich machen, z.B. auf dem Balkon, wenn du einen hast.
- Du kannst deinen Balkon bepflanzen und es dir so selbst schön machen zu Hause.
- Du kannst bei schönem Wetter durch die Stadt bummeln.
- Du kannst eine Freundin oder einen Freund anrufen.
- Du kannst dein Haustier streicheln.
- Du kannst deinen Engeln einen Brief schreiben. Wenn du sie um etwas bittest, dann bedanke dich bitte im Voraus bei ihnen.
- Du kannst dich mit Freunden treffen und mit ihnen kochen.
- Du kannst draußen auf dem Balkon ein schönes Buch lesen.
- Du kannst dir Fotos von Freunden ansehen. Du bist vielleicht gerade räumlich nicht bei ihnen, aber in ihrem Herzen.
- Du kannst dich in einem regionalen Veranstaltungskalender schlau machen, ob etwas für dich dabei ist, wo du gerne hingehen möchtest.
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