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Reka Markus, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Dian Tara Krautz, Krankenschwester, laden Fachleute ein, am 13. März 2008 um 19.00 Uhr in die Rheinischen Kliniken Köln zum 21. Treffen des Borderline-Netzwerk Köln.
1)Résumé vom 22. Netzwerktreffen
2)Wohngruppe Habakuk aus Christliches Jugenddorf Königswinter, wird von Frau
Martini vorgestellt. Es handelt sich um eine Wohngruppe für Jugendliche und
junge Erwachsenen zwischen 14 und 21 Jahren . In der Wohngruppe wird nach
dem DBT-A Konzept gearbeitet.
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Die 36-jährige Krankenschwester arbeitet schon seit fast 12 Jahren in den Rheinischen Kliniken mit Borderline-Patientinnen, hat ihre Ausbildung für die DBT in Freiburg absolviert und leistet darüber hinaus Öffentlichtskeitsarbeit und Fortbildung für ihre Kollegen zum Thema Borderline. Neben der Arbeit in der Tagesklinik 17 für Patientinnen und Patienten mit Persönlichkeitsstörungen, der Arbeit in den drei ambulanten DBT-Gruppen, führt sie die Vorstellungsgespräche für diese Gruppen. Freitags bietet sie zusätzlich Beratungsgespräche für Borderline-Patientinnen an, die von außerhalb der Rheinischen Kliniken kommen und Interesse an der DBT haben.
Zusammen mit Reka Markus hilft sie in den ambulanten DBT-Gruppen Borderline-Patientinnen ihr Verhalten besser zu steuern und ihre Krankheit somit besser zu bewältigen, stabiler zu werden. Sie ist DBT-Co-Therapeutin, DBT-Co-Trainerin sowie
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Dian Tara Krautz, 36
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Praxisanleiterin. Darüberhinaus bietet sie für Kollegen Fortbildungen zur Borderline-Persönlichkeitsstörung und zur Achtsamkeit an. DBT steht für Dialektisch Behaviorale Therapie und wurde von der Amerikanerin Marsha Linehan und ihren Kollegen speziell für suizidale Borderline-Patientinnen entwickelt.
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Reka Markus ist Oberärztin und leitet innerhalb der Rheinischen Kliniken Köln die Tagesklinik 17 sowie seit 2002 zuerst zwei ambulante DBT-Gruppen und seit 2003 zusammen mit Dian Tara Krautz die drei ambulanten Gruppen. Bereits seit den Anfängen dessen ist sie Mitglied im Dachverband Dialektisch Behaviorale Therapie e.V., dem wir als förderndes Mitglied mittlerweile selbst angehören.
Das Borderline-Netzwerk Köln richtet sich ausschließlich an Fachleute, die beruflich Kontakt haben zu Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, insbesondere:
- Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie
- Psychologische Therapeutinnen und Therapeuten
- Krankenschwestern und Krankenpfleger
- Hausärztinnen und Hausärzte
- Sozialarbeiterinnen/-pädagoginnen und Sozialarbeiter/-pädagogen
- Polizeibeamtinnen und Polizeibeamtinnen
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Die Dialektisch Behaviorale Therapie wurde in den USA von Marsha Linehan und ihren Kollegen für suizidale Borderline-Patientinnen entwickelt. In der DBT nehmen die Patientinnen und Patienten an einer Gruppentherapie teil, in der sie Techniken erlernen zum besseren Umgang mit Gefühlen und Streß, zudem werden Achtsamkeit und zwischenmenschliche Fertigkeiten vermittelt. Nach jeder Stunde gibt es Hausaufgaben, über die die Patientinnen und Patienten genau Buch führen sollen.
Neben der Gruppentherapie gibt es auch eine Einzeltherapie, die für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Pflicht ist. Dort geht es darum, das in der Gruppe Gelernte anzuwenden
In der ambulanten DBT gibt es zudem die Möglichkeit der telefonischen Beratung zwischen den Therapiestunden. In der telefonischen Beratung kann besprochen werden, welche Skills jetzt gerade angewendet werden können.
Die Dialektisch Behaviorale Therapie geht von folgenden Grundannahmen aus:
- Borderline-Patientinnen wollen sich ändern.
- Borderline-Patientinnen haben im Allgemeinen ihre Probleme nicht selbst herbeigeführt, müssen sie aber selbst lösen.
- Borderline-Patientinnen müssen sich stärker anstrengen, härter arbeiten und höher motiviert sein als andere. Das ist ist ungerecht!
- Das Leben suizidaler Borderline-Patientinnen ist so, wie es ist, nicht auszuhalten und unerträglich.
- Borderline-Patientinnen müssen im Allgemeinen in allen Lebensbereichen neues Verhalten lernen.
- Borderline-Patientinnen können in der DBT nicht versagen.
- Therapeutinnen, die mit Borderline-Patientinnen arbeiten, brauchen Unterstützung
Aus: Dialektisch Behaviorale Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung, Marsha Linehan, © 1996 CIP-Medien, S. 78-80
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Der folgende Text ist entnommen der Borderline-Anthologie 'Grenzenlose Grenzwelten', erschienen im Holzheimer-Verlag:
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Schwarz - Weiß
Tja, da steh ich nun.
Hasse mich selbst und lebe damit.
Heute hat ein Arbeitskollege mir ein Buch
über Borderline mitgebracht.
Borderline. Meine Krankheit.
Titel: Ich hasse dich - verlass mich nicht.
Die schwarz-weiße Welt der Borderline-Persönlichkeit.
Hier der Rückentext: "Es ist bezeichnend für Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, dass sie große Angst davor haben, verlassen zu werden. Sie klammern sich an andere, sind aber dennoch unfähig, intime Beziehungen aufrecht zu erhalten, und sie stoßen die Menschen weg, von denen sie geliebt werden. Sie machen erschreckende und aufreibende Stimmungsschwankungen durch und haben oft Angst, plötzlich wahnsinnig zu werden und emotional regelrecht auszubluten."
Das ist, was ich bin!
Verurteilt mich nicht.
Ich möchte nur meinen Frieden.
der Zauberhafte
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Rheinische Kliniken Köln
Wilhelm-Griesinger-Straße 23
51109 Köln-Merheim
Durchwahl zu Frau Dian Krautz: 0221-8993-317
DianTara.Krautz [at] lvr de (neue Email-Adresse!)
Flyer zum 23. Kölner Borderline-Netzwerktreffen
A3 Autobahnkreuz Köln Ost auf die A4 Richtung Olpe, Abfahrt Köln Merheim/Brück Abzweigung Merheim
A4 aus Richtung Olpe Abfahrt Köln Merheim/Brück Abzweigung Merheim, rechts einbiegen auf die Olpener Straße, nach der zweiten Ampel kurz hinter der Autobahnbrücke links in die Servatiusstraße (Hinweisschild Rhein. Kliniken) bis zum Abbiegen links in die Wilhelm-Griesinger-Straße (Hinweisschild Rhein. Kliniken)
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Mit der Straßenbahnlinie 1 in Richtung Brück bzw. Bensberg bis Köln Merheim oder mit dser Linie 9 in Richtung Königsforst bis Haltestelle Ostheim (Fußweg zur Klinik etwa 15-20 Minuten)
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Das Foto hat uns Dian Tara Krautz für diese Seite zur Verfügung gestellt.
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